5.4.2 Vorträge und Führungen
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Die Vorträge finden im Rudolf-Wöhrl-Pavillon (Rathaus/Haus der Begegnung) in
Karlstein statt.

1.         Die Funktion des Karlsteins. Neue Untersuchungen zum Aschaffenburger Raum im 9. und 10. Jahrhundert
Dr. Theodor Ruf
Mittwoch, 29. Februar; 20.00 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Pavillon (Rathaus/Haus der
Begegnung) in Karlstein; (Eintritt € 3.-; Schüler € 1.- )
Im Zusammenhang mit der Erforschung der Geschichte der Stadt Lohr am Main ergab es sich, dass auch die Geschichte des Aschaffenburger Raumes neu untersucht werden musste. Es zeigten sich neue Ansätze zur Bedeutung und Entwicklung dieses Raumes im Frühmittelalter. Dabei spielte auch die Grenze des „Aschaffenburger Forstes“, die am Karlstein beginnt, eine zentrale Rolle.
Der Vortrag wird von der VHS Karlstein gemeinsam mit dem Geschichtsverein  Karlstein veranstaltet.

2.         Dorn-Therapie" - der sanfte Weg der Schmerztherapie
Christiane Waldmann
Montag, 12. März; 20.00 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Pavillon (Rathaus/Haus der
Begegnung) in Karlstein; (Eintritt € 3.-; Schüler € 1.- )
Die Wirbelsäule ist das Grundgerüst des Menschlichen Körpers. Ihre Basis ist das Becken mit dem Kreuzbein. Ähnlich wie bei einem Haus muss das "Fundament" stimmen, da sich sonst Fehlstellungen und Verschiebungen vom Kreuzbein bis hoch zur Halswirbelsäule und dem Kiefergelenk ergeben können. Diese Blockierungen von Wirbeln können nicht nur Schmerzen sondern auch eine chronische Unterversorgung der entsprechenden Organe verursachen, da jedem Wirbel ein Nervenpaar zugeordnet ist, das jeweils das Organ, das im gleichen Körpersegment liegt, versorgt.
In diesem Vortrag werden die Zusammenhänge leicht verständlich dargestellt und Übungen zur Selbsthilfe vermittelt.

 

3.         Südamerika Teil 3: Grünes Land, große Wasser, riesige Metropolen: Von La Paz nach Buenos Aires
Gerd Stein
Mittwoch, 28. März; 20.00 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Pavillon (Rathaus/Haus der
Begegnung) in Karlstein; (Eintritt € 3.-; Schüler € 1.- )
Es kribbelt beim schier endlosen Start vom höchsten Flughafen der Erde in La Paz, die Maschine scheint nicht steigen zu wollen. Über Santa Cruz, bereits im Tiefland Boliviens, fliegen wir sehr unruhig nach Asunción in Paraguay. Reichtum und Elend sind hier besonders nah zusammen, die Regierungsgebäude grenzen unmittelbar an Elendsviertel. Fünf Stunden Busfahrt queren ein regenreiches, sehr grünes Land zum Grenzort Ciudad del Este, das größte Einkaufszentrum Lateinamerikas, allerdings mit mehr als zweifelhaftem Ruf.
Itaipu an der Grenze zu Brasilien ist nunmehr "nur" noch das zweitgrößte Wasserkraftwerk der Erde, aber die Dimensionen sind unglaublich.
Brasilien und vor allem Argentinien teilen sich die Wasserfälle von Iguacu. Das Hochwasser des Flusses macht sie bei unserem Besuch noch spektakulärer.
Buenos Aires und Montevideo sind die Metropolen von Argentinien und Uruguay. Überrascht hat uns zuletzt der Aufstieg auf den zweithöchsten Berg Uruguays. Seine kaum 500 m gestalten sich ausgesprochen spannend.

4.        Polen – eine Kultur-Rundreise durch unser Nachbarland
Gerd-Peter Lux
Montag, 16. April; 20.00 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Pavillon (Rathaus/Haus der
Begegnung) in Karlstein; (Eintritt € 3.-; Schüler € 1.- )
Nicht einmal 100 Kilometer östlich von Berlin beginnt Polen, mit knapp 40 Millionen Einwohnern eines der bevölkerungsreichsten Länder Europas. Über Polen ist erstaunlich wenig bekannt, obwohl es seit dem Jahr 2004 Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ist. Die Kultur-Rundreise beginnt in Stettin, wo Oderhaff den bedeutendsten Hafen Polens mit der Ostsee verbindet. Weiter entlang der Ostseeküste nach Danzig, wo Weltgeschichte geschrieben wurde: Die Schüsse auf der Westernplatte am 1. September 1939 bedeuteten den Beginn des Zweiten Weltkrieges. In Danzig, das zu 90 Prozent zerstört war, haben die polnischen Restauratoren ihr Meisterwerk geleistet, sodass Danzig durchaus als „Königin der Ostsee“ bezeichnet werden kann. Die Ordensritterburg Marienburg gehört zu den wertvollsten Kulturdenkmälern in Polen und ist zugleich die größte mittelalterliche Festungsanlage in Europa. In Frauenburg, mit der in Backsteingotik errichteten Kathedrale, wirkte über 30 Jahre der Astronom Nikolaus Kopernikus. Ein Naturparadies besonderer Art ist der größte Nationalpark Polens, die Masuren. Die Hauptstadt Warschau mit ihrem Altstadtkern ist die größte wahrheitsgetreu aufgebaute Stadt Europas. In Krakau bestaunt der Besucher die königliche Stadt mit ihren Perlen der gotischen und Renaissancearchitektur, die wie ein Wunder all die geschichtlichen Stürme schadlos überstand. Nach dem ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Tschenstochau mit dem Bildnis der Schwarzen Madonna ist Breslau mit Dominsel, Jahrhunderthalle und dem gotischen Rathaus auf dem herrlichen Marktplatz ein würdiger Abschluss einer Rundreise in ein Land, das dem aufmerksamen Besucher bezüglich Natur und vor allem Kultur Erstaunliches zu bieten vermag.
Hinweis: Dieser Vortrag dient auch als Vorbereitung der Studienreise der VHS Karlstein Große Polenrundreise „Polen – Natur und Geschichte“ vom 30. September bis 13. Oktober 2012.

Führung

Führung Schloss Johannisburg: Helden, Heilige und "nackte Weiber"
Gerd Stein
Sonntag, 4. März; 11 Uhr; Treffpunkt Eingangshalle Schloss; 8- € inkl. Eintritt; Anmeldung unter Telefon 06188-5287.
Zufälle der Geschichte führten dazu, dass das größte Renaissanceschloss Deutschlands auch die zweitgrößte bayerische staatliche Gemäldegalerie beherbergt. Sie - aber nicht sie allein - soll diesmal im Mittelpunkt stehen. Die Bilder Cranachs, zeitgenössischer und späterer Maler zeigen "nackte Weiber", Helden und Heilige. Oft mit Farben aus Edelsteinen gemalt, halten sie die Menschen vergangener Zeiten auch nach Jahrhunderten auf dramatische und farbenprächtige Art lebendig.
Die spannende Reise nach Rom braucht hier nur ein Treppenhaus: Einen Stock höher fasziniert die weltweit größte Sammlung von Korkmodellen des antiken Rom.